Geheimzahl sicher aufbewahren

Ob für die Bankkarte, für das Handy oder für den Zugang in einem Onlineportal: Ohne eine Geheimzahl oder ein Passwort kommt man inzwischen nicht mehr weit. Um diese Zugangsoptionen nicht zu vergessen, werden diese gern aufgeschrieben. Wo aber lagert man sie geschützt vor fremden Blicken?

Wohin mit den Zahlen und Buchstaben?


Ein neuer Telefonvertrag wird abgeschlossen, die Anmeldung in einer Community wird durchgeführt, man möchte am Geldautomaten Geld abheben und immer wieder tauchen neue Geheimzahlen oder Passwörter auf. Diese sollten zudem zur eigenen Sicherheit in regelmäßigen Abständen neu gewählt werden. Diese Flut von Zugangsdaten kann sich natürlich kaum ein Mensch merken, daher schreibt man sie auf. Ansonsten passiert es früher oder später, dass man die entsprechenden Zahlen oder Buchstaben schlichtweg vergisst. Beispielsweise der Besuch des Geldautomaten kann dann zu einer unangenehmen Sache werden: Gibt man seinen Zugangscode dreimal hintereinander falsch ein, wird die Karte einbehalten.

Als Telefonnummer getarnt


Mit Gedanken an unsere natürliche Vergesslichkeit sollte man sich nicht unbedingt an die Forderungen halten, die beispielsweise Banken mit ihren neuen Zugangs-PINs verschicken. Diese fordern den Kunden auf, die Nummer umgehend zu vernichten.

Stattdessen sollte man die Daten aufbewahren, allerdings so, dass sie Unbefugte keinesfalls als solche erkennen können. Besonders bewährt hat sich beispielsweise das Ablegen von derartigen Nummern im Telefonbuch des Handys. Zahlencodes werden einfach an eine fiktive Telefonnummer angehängt und mit einem Namen versehen, der den Eigentümer des Telefons an die jeweilige Zugehörigkeit erinnert. Das funktioniert natürlich auch klassischer mit dem traditionellen Adressbuch.

Getarnt in den eigenen vier Wänden


Die Kreativität vieler Menschen ist grenzenlos, wenn es darum geht, Zugangspasswörter oder PINs in den eigenen vier Wänden verschwinden zu lassen. So finden sich die Daten hinter Schränken, unter Bilderrahmen oder im Kochgeschirr wieder. Nur wenn man sie benötigt, dann findet man sie in der Regel nicht.

Einige Zeitgenossen schwören darauf, die Daten im privaten Büro verschwinden zu lassen. Mit einer passenden Umschreibung werden die Zugangsdaten in ein offizielles Schreiben oder eine abgelegte Rechnung eingetragen. Scheinbar zum Schriftwechsel gehörend, fallen die Daten nun kaum noch auf. Dennoch sollte man auch hier besonders sorgsam sein, um die entsprechenden Daten im Ernstfall auch kurzfristig auffinden zu können.

Fazit zur Aufbewahrung von Geheimzahlen und Passwörtern


Zugangsdaten und PINs sollten in der Tat in irgendeiner Weise aufbewahrt werden. Vergisst man sie, bedeutet das in der Regel großen Verwaltungsaufwand. Ob die Daten nun im Handy gespeichert oder im Büro "abgelegt" werden, ist einerlei.

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